Was macht bloss? Reto Hartmann

Mit fünfzig fängt das Leben an. Das denkt, wer mit Reto Hartmann über dessen zweite Berufskarriere spricht. Der Ex-CEO der Kioskbetreiberin Valora und der Technologiefirma Feintool erzählt jedenfalls mit quicklebendiger Stimme, dass er nach langem Managerdasein zum freien Unternehmer mutieren wolle. «Mit Freunden werde ich zwei Firmen betreiben», sagt Hartmann, den wir an einem Mittwochnachmittag erreichen, als er gerade im Wartezimmer auf eine zahnärztliche Behandlung wartet. Abgesehen davon gehe es ihm gut. «Meine vier Kinder hatten in den letzten Monaten ein bisschen mehr von ihrem Vater.»

Seit letztem August ist er ohne feste Anstellung. Damals verliess er nach nur zweieinhalb Jahren die Firma Feintool aus Lyss. Zumindest von aussen sah es nach einem überstürzten Abgang aus. Damals verkündete Hartmann auch, er habe «ein sehr attraktives unternehmerisches Angebot erhalten».

Also doch eine unsanfte Trennung? Davon will er nichts wissen. Wenn man sich als Chef einmal entschieden habe, von Bord zu gehen, gebe es nur zwei Varianten: Entweder man werde zur Lame Duck, die nur ihre Kündigungszeit absitze, oder man einige sich mit dem Verwaltungsrat auf eine sofortige Trennung. Er habe sich für Letzteres entschieden. Dass es sich um eine ordentliche Kündigung handelte, sei allein schon daran erkennbar, dass er noch bis Ende Februar auf der Lohnliste von Feintool stehe.

Hartmann weiss natürlich, dass Fragen rund um seine Person laut geworden sind. Denn schon einmal verliess er eine interessante Position von einem Tag auf den anderen. Das war bei Valora, wo er im Frühsommer 2003 vor die Tür gesetzt wurde. Das wird noch ein gerichtliches Nachspiel haben. Hartmann fordert nämlich von Valora Schadenersatz. Wann der Prozess stattfinde, wisse er nicht. Dafür weiss er, wann die Zukunft beginnt. Im März will er seine neue Karriere als Unternehmer beginnen ­ mit zwei Firmen aus dem Technologie- und dem Dienstleistungsbereich. Präziser will er nicht werden. So bleibt die Spannung bezüglich seiner Zukunft bestehen.

Kommentare

  1. ich frage mich wie so ein mensch ein CEO wird ?????????

    Verkauft maschinen ( vitaseed ) die weder geprüft noch eine zulasung haben ,und den EU standart nicht erfüllen . sind auf gut deutsch nur teurer schrot .

    hugo langer

  2. Hallo Bullshit

    reto hartmann führt ein ganzes imperium von minen!

    Natürlich ist er der Abzockerkönig aus der CH!

  3. Erstaunlich wie ein “Manager” der nichts mehr zu bieten hat immer noch Medienpräsenz geniesst. Klar ist dass er dem möchtegern IPO Profi Netzwerk mit Oliver Dombrowsky mit angehört. Coole Geschichte erfinden, etwas Öffentlichkeitsarbeit, die richtigen Pusher bezahlen und los geht die Jagd im Deutschen Freiverkehr nach zahlungswilligen Idioten. Von Feintool zu Oli D. Was für ein Abstieg. Er ist zu bedauern.

  4. Weder Reto Hartmann noch der Oliver Dombrowski sind Hochstapler! Die beiden Herren könnten ganze Romane über die Börse und Banken schreiben in Deutschland und wie die Zusammenhänge gestrickt sind…:-) Es würde kein Stein auf dem anderen bleiben…und es würde ein weiteren grösseren Börsenskandal aufliegen …als der in München…:-)

    Der Reporter

  5. Guteb Abend Herr Hartmann

    United Commodities Holding AG
    ISIN: CH0032868199
    WKN: A0M0F0
    Symbol: 3UI1

    Einschätzung: spekulativ KAUFEN
    Kursziel: 25.00 Euro

    Aktuell: 10.00 Euro
    52W Hoch: 10.50 Euro
    52W Tief: 2.60 Euro

    Anzahl Aktien: 3 Mio.
    Marktkap.: 30 Mio. Euro

    United Commodity AG
    C.F.L. – Lohnerstrasse 29
    3645 Gwatt (Thun)
    Schweiz

    CEO: Reto Hartmann

    http://www.united-commodity.com
    info@united-commodity.com

    Wieder holt Herr Hartmann den Zauberstarb heraus, aus Uni. Uranium —Pennystock—- wird UCH AG Euro 11,00—

    http://www.rohstoff-welt.de/aktien/snapshot.php?mid=1209

  6. Hallo,
    wie ist diese United-Commodity von Reto Hartmann einzuschätzen ?


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